
In Kürze
Urbane Datenplattform
Aufbau und Betrieb einer zentralen städtischen Datenplattform als Grundlage für datengestützte Verwaltung, Open Data und Smart-City-Anwendungen.
Projektschaufenster

In Kürze
Aufbau und Betrieb einer zentralen städtischen Datenplattform als Grundlage für datengestützte Verwaltung, Open Data und Smart-City-Anwendungen.
Details
Die Stadtverwaltung Heidelberg verfügte über eine Vielzahl dezentral verwalteter Datenquellen in unterschiedlichen Formaten und Systemen. Für übergreifende Analysen oder die öffentliche Bereitstellung waren diese nur schwer zugänglich. Es fehlte eine zentrale Infrastruktur, um Daten systematisch zu erfassen, zu verarbeiten und für verschiedene Zielgruppen bereitzustellen.
Aufbau einer modularen, skalierbaren Datenplattform als zentrale Datendrehscheibe der Stadtverwaltung. Die Plattform sollte Daten aus unterschiedlichsten Quellen integrieren, qualitätsgesichert aufbereiten und über standardisierte Schnittstellen bereitstellen — auf Basis einer offenen Architektur mit Open-Source-Komponenten, die perspektivisch auch weiteren Kommunen der Region zur Verfügung gestellt werden kann.
Die Plattform wurde als Medallion-Architektur (Bronze/Silver/Gold) auf Basis eines vollständig containerisierten Open-Source-Stacks implementiert. Automatisierte Datenpipelines übernehmen die Orchestrierung, Echtzeit-Messaging verarbeitet IoT-Daten, und eine performante Analyse-Engine ermöglicht interaktive Dashboards und Datenvisualisierungen. Eine rollenbasierte Zugriffssteuerung sichert den Zugang ab. Ein eigener Datenkatalog ermöglicht Fachamtsmitarbeitenden die eigenständige Pflege von Metadaten.
Die UDP Heidelberg integriert aktuell rund 40 Use Cases und bindet über 15 externe Datenquellen an — von Wetterstationen über Parkhäuser und Fahrradzählstellen bis hin zu Verkehrskameras und Besucherzählungen. Die Plattform versorgt eine Reihe öffentlich zugänglicher Anwendungen: das Open-Data-Portal, den Klima-Kompass, die Parken-Website, das Bürgerportal und weitere datengestützte Services. Die Plattform wird seit 2025 im Rahmen des Smart Cities Made in Germany-Projektes auch von weiteren Kommunen der Metropolregion Rhein-Neckar genutzt.